Ungünstige Masseführung
#1
Hallo,

hatte hier zwei Monoblöcke im Service (deutsches Fabrikat) ; Platinengeräte.
Die Monos hatten ab Werk eine Brummspannung von 2,1mV am Ausgang.
Geht bei 85 dB/W/m Lausprechern grade noch, bei  Hornsystemen nervt es sehr.

Platinenlayout der Masseleiterbahn:

[Bild: Rap_Mass_Mod.JPG]

...das kann natürlich nicht gutgehen. Warum machen Profis solche Anfängerfehler ...?

Ein paar Leiterbahnen unterbrochen und die auf dem Foto unten zu sehende Mod durchgeführt;
Brummspannung jetzt nur noch 0,4mV. (Erdung vergessen einzuzeichnen, die ist jetzt an C2)
Das ist soweit ok; weniger geht hier nicht da das magnetische Chassis
die Feldlinien vom NT in den AÜ überträgt.

Bei der Gelegenheit gleich noch die fehlende HV Feinsicherung nachgerüstet.

Beste Grüsse
Jochen W.
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#2
(20.06.2019, 15:46)Jochen schrieb: Hallo,

hatte hier zwei Monoblöcke im Service (deutsches Fabrikat) ; Platinengeräte.
Die Monos hatten ab Werk eine Brummspannung von 2,1mV am Ausgang.
Geht bei 85 dB/W/m Lausprechern grade noch, bei  Hornsystemen nervt es sehr.

Ein paar Leiterbahnen unterbrochen und die auf dem Foto unten zu sehende Mod durchgeführt;
Brummspannung jetzt nur noch 0,4mV. (Erdung vergessen einzuzeichnen, die ist jetzt an C2)
Das ist soweit ok; weniger geht hier nicht da das magnetische Chassis
die Feldlinien vom NT in den AÜ überträgt.

Bei der Gelegenheit gleich noch die fehlende HV Feinsicherung nachgerüstet.

Beste Grüsse
Jochen W.

Hallo Jochen,

die Regel ist: 0-Volt und UB zuerst vom letzten Siebkondensator zu dem Verbraucher mit dem höchsten Strombedarf, hier ist es die 6550, dann weiter mit evtl. weiteren Siebketten bis zu dem Verbrauchern mit dem niedrigsten Strombedarf. 

Gruß

Ludwig
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